Erythrit

Erythrit (meso-1,2,3,4-Butantetrol) ist eine süß schmeckende Verbindung und gehört chemisch zu den Zuckeralkoholen. Es stellt die meso-Form des optisch aktiven Threit dar und wird als Zuckeraustauschstoff verwendet. Es besitzt etwa 50–70 Prozent der Süßkraft von Zucker (Saccharose).

Erythrit wurde von dem schottischen Chemiker John Stenhouse entdeckt, welcher den Stoff bereits um 1848 isolierte. Der Stoff wurde 1997 in den USA und im Jahr 2006 in Europa ohne Mengenbeschränkungen als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen.

In natürlicher Form kommt Erythrit in Pilzen, Käse, Obst (Erdbeeren, Pflaumen) oder Pistazien vor. Für die von der Lebensmittelindustrie benötigten Mengen wird Erythrit durch Fermentation hergestellt.

Erythrit enthält beinahe keine Kalorien und hat keinen Einfluss auf den Blutzucker- und Insulinspiegel. Es ist als Zuckerersatz in Deutschland als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Bei einem Anteil von mehr als zehn Prozent muss es jedoch mit einem Warnhinweis gekennzeichnet werden.

Erythrit bietet gegenüber anderen Zuckeralkoholen wie Sorbit, Maltit, Lactit und Isomalt den Vorteil einer besonders hohen digestiven Toleranz (ca. 1 g/kg Körpergewicht). Da Erythrit schon zu 90 Prozent über den Dünndarm aufgenommen und über die Nieren ausgeschieden wird, sind die sonst für Zuckeralkohole üblichen Nebenwirkungen wie Blähungen und Durchfall stark vermindert, allerdings auch nicht ganz ausgeschlossen.

Wie eine neuere Studie im Fachblatt PNAS mit 14C-markierter Glucose zeigte, wird Glucose beim Menschen zu einem geringen Teil in Erythrit umgewandelt. Wird vermehrt Glucose aufgenommen, findet sich vermehrt Erythrit im Blut. Ob Erythrit als Biomarker für vermehrte Glucoseaufnahme tauglich ist, muss sich zeigen.

Erythrit ist laut einer im Juni 2014 veröffentlichten Studie ein Insektizid, das wirksam gegen Fruchtfliegen eingesetzt werden kann.

Erythrit ist außerdem geruchsfrei, wärmestabil und nicht hygroskopisch, das heißt, dass Erythrit keine Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnimmt, was eine Klumpenbildung verhindert. Löst man Erythrit in Wasser, hat es einen kühlenden Effekt. Außerdem wirkt es nicht kariesfördernd und wird durch seine kalorienfreie Eigenschaft und langanhaltende Sättigung als Zuckerersatz für Diabetiker oder Menschen verwendet, die an einer Fructoseintoleranz leiden. Zudem hat Erythrit eine hohe Verdauungstoleranz und bietet keinen Nährboden für Pilze.

Wirkungen und Nebenwirkungen von Erythrit:

Erythrit enthält beinahe keine Kalorien und hat keinen Einfluss auf den Blutzucker- und Insulinspiegel. Es ist als Zuckerersatz in Deutschland als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Bei einem Anteil von mehr als zehn Prozent muss es jedoch mit einem Warnhinweis gekennzeichnet werden.

Erythrit bietet gegenüber anderen Zuckeralkoholen wie Sorbit, Maltit, Lactit und Isomalt den Vorteil einer besonders hohen digestiven Toleranz (ca. 1 g/kg Körpergewicht). Da Erythrit schon zu 90 Prozent über den Dünndarm aufgenommen und über die Nieren ausgeschieden wird, sind die sonst für Zuckeralkohole üblichen Nebenwirkungen wie Blähungen und Durchfall stark vermindert, allerdings auch nicht ganz ausgeschlossen.

Wie eine neuere Studie im Fachblatt PNAS mit 14C-markierter Glucose zeigte, wird Glucose beim Menschen zu einem geringen Teil in Erythrit umgewandelt. Wird vermehrt Glucose aufgenommen, findet sich vermehrt Erythrit im Blut. Ob Erythrit als Biomarker für vermehrte Glucoseaufnahme tauglich ist, muss sich zeigen.

Erythrit ist laut einer im Juni 2014 veröffentlichten Studie ein Insektizid, das wirksam gegen Fruchtfliegen eingesetzt werden kann.

Erythrit ist außerdem geruchsfrei, wärmestabil und nicht hygroskopisch, das heißt, dass Erythrit keine Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnimmt, was eine Klumpenbildung verhindert. Löst man Erythrit in Wasser, hat es einen kühlenden Effekt. Außerdem wirkt es nicht kariesfördernd und wird durch seine kalorienfreie Eigenschaft und langanhaltende Sättigung als Zuckerersatz für Diabetiker oder Menschen verwendet, die an einer Fructoseintoleranz leiden. Zudem hat Erythrit eine hohe Verdauungstoleranz und bietet keinen Nährboden für Pilze.

Wie jeder Zuckeralkohol kann es bei übermäßigem Konsum zu Blähungen und Durchfall kommen. Im Vergleich zu anderen Zuckeralkoholen wie Xylit oder Sorbit ist das Risiko hier aber erheblich geringer, da Erythrit zu 90 Prozent schon über den Dünndarm aufgenommen wird. Dennoch müssen Lebensmittel, die mehr als 10 Prozent Erythrit enthalten, mit einem Warnhinweis versehen werden.

Erythrit ist unter vielen Namen erhältlich

Im Handel findest du viele verschiedene Erythrit-Produkte. Das sind die wichtigsten für den deutschen Markt:

  • Sera
  • Serapur
  • Erylite Stevia
  • Sukrin
  • SweetCare Natursüße
  • Erythritol
  • Neue Süsse Erythritol
  • Sucolin
  • Xucker Light
  • sweetERY
  • Eryfly
  • Wiezucker Diät
  • steviapura Streusüße Plus

Quelle: Wikipedia

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