Die Savarinform ist eine spezielle Backform für das Selberbacken von Savarinkuchen. Die ringförmigen Savarinformen sind flacher als herkömmliche Bundformen und wurde von den bekannten Julien Brüdern aus Paris entworfen. Die Savarinform wurde nach dem französischen Gourmet Jean Anthelme Brillat-Savarin benannt, der das ursprüngliche Savarinrezept auf Rumsirup-Basis an Auguste Julien weiterreichte. Das war die Geburtsstunde des bis heute beliebten Savarinkuchen!

Zutaten für 6 Personen:

  • 500 ml Buttermilch
  • 150 g Puderzucker aus Xylit (selbermachen)
  • 70 ml Zitronensaft frisch gepresst
  • 50 ml Limettensaft frisch gepresst
  • 250 ml Rama Cremefine zum Schlagen 19 %
  • 16 g Sahnesteif selbstgemacht
  • 10 Blatt Gelatine

Die Zubereitung:

Gelatine in kaltem Wasser einweichen und quellen lassen. Buttermilch, Puderzucker und Säfte in einer Schüssel verrühren.

Gelatine ausdrücken und in einem Topf bei milder Hitze auflösen (nicht kochen lassen). Vom Herd nehmen, mit 4 EL der Buttermilch-Mischung verrühren und dann alles zurück zur Buttermilch geben und einrühren.

Eine Savarin-Form (Schüssel geht natürlich auch) mit kaltem Wasser ausspülen, bereit halten. Cremefine mit dem Sahnefest sehr steif schlagen, 1/3 davon kräftig mit dem Schneebesen einrühren und den Rest dann unterheben. Es dürfen keine Sahneklümpchen mehr sichtbar sein. Die recht flüssige Mischung in die vorbereitete Form füllen und für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank geben. Sollte die luftige Creme dann noch nicht fest genug sein, die Kühlzeit verlängern.

Wer dieser Speise noch einen kleinen „Kick“ verpassen möchte, der gibt etwas weißen Rum hinzu, dann hat man den Geschmack von Caipi auf der Zunge. Diese zusätzliche Flüssigkeitsmenge (kommt darauf an, wie viel man vom Rum verwendet) aber bitte dann – was die Gelatine betrifft – berücksichtigen und evtl. 1 Blatt mehr nehmen.