Der Grünkohl

Der GrünkohlBraunkohl oder Krauskohl gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Er ist ein typisches Wintergemüse und eine Zuchtform des Gemüsekohls (Brassica oleracea). Grünkohl ist weltweit verbreitet. Er wurde als eine der ersten Kohlsorten bereits sehr früh auf dem eurasischen Kontinent verbreitet. Spanier, Portugiesen, Briten und Niederländer haben ihn dann auf dem amerikanischen Kontinent eingeführt.

Man kennt ihn unter Namen wie Burenkohl, borecole und kale (z. B. in den USA und Australien), curly kale und green cabbage (im Vereinigten Königreich, Australien), Boerenkool (in den Niederlanden), Federkohl (in der Schweiz), Fodros kel (Ungarn), Krauskohl, chou frisé (in Frankreich), col crespa (in Spanien), cavolo riccio (in Italien) und noch vielen anderen Namen.

In der Schweiz trägt er den Namen Federkohl, ist aber – außer im Dreiländereck um Basel – vergleichsweise wenig bekannt und als Speise kaum gebräuchlich, ebenso wenig wie in Süddeutschland und Österreich. Regional wird er Braunkohl (beispielsweise in Braunschweig, Magdeburger Börde, Bremen und im Oldenburger Land), in der Region Hildesheim auch HochkohlWinterkohlStrunkkohl oder Krauskohl oder auch nur Kohl genannt. Hochstielige Varianten tragen in Norddeutschland auch regionale Bezeichnungen aufgrund des markanten Wuchses (bis über zwei Meter) als „Palme“ wie Oldenburger oder Friesische Palme. In Ostwestfalen-Lippe wird urkundlich belegt seit der frühen Neuzeit die Variante „Lippische Palme“ oder „Lippischer Braunkohl“ (Brassica oleracea convar. acephala var. sabellica) kultiviert mit einer deutlich violett-bräunlichen Blatt- und Stielfarbe.

Während der industriell verarbeitete Grünkohl schon ab September geerntet wird, wartet man bei der eigenen Anzucht bis zum ersten Frost. Grünkohl kann den ganzen Winter über geerntet werden, allerdings sollten Kahlfröste ab −10 °C und mehr vermieden werden.

Ernte nach dem ersten Frost

Es heißt oft, durch den Frost werde ein Teil der im Grünkohl enthaltenen Stärke in Zucker umgewandelt, weshalb der nach den ersten Frösten geerntete Kohl besser schmecke. Tatsächlich spielen Frost und Stärke keine Rolle, sondern es kommt auf die späte Ernte und allgemein niedrige Temperaturen an. Reifer Grünkohl enthält kaum noch Stärke, die umgewandelt werden könnte, bildet durch die Photosynthese aber weiterhin Traubenzucker. Durch die niedrigen Temperaturen verlangsamen sich die Stoffwechselvorgänge allgemein, besonders die Tätigkeit des Enzyms Phosphofructokinase wird stark gehemmt – der Zuckergehalt der Kohlblätter steigt an. Da diese Traubenzucker-Anreicherung nur bei der lebenden Pflanze stattfindet und der Frost selbst keine Rolle spielt, kann der Effekt der späten Ernte nicht durch kurzes Einlagern des geernteten Kohls in der Kühltruhe imitiert werden.

In der industriellen Landwirtschaft werden auch Sorten verwendet, die von vorneherein einen hohen Zuckeranteil haben und deshalb früher geerntet werden können.

Grünkohl hat mit 8,68 mg β-Carotin/100 g den höchsten Gehalt an Betacarotin von allen Lebensmitteln. Grünkohl gehört zu den Kohlsorten mit dem höchsten Gehalt an Vitamin C, und roher Grünkohl zählt mit ca. 105–150 mg/100 g zu den Vitamin-C-reichsten Lebensmitteln überhaupt; allerdings wird Grünkohl selten roh gegessen. Außerdem enthält er Senfölglykoside wie Glucobrassicin, Glucoiberin und mit 729 μg/100 g relativ viel Vitamin K.

Entgegen der weit verbreiteten Rezeptur des längeren Kochens kann Grünkohl auch mit kürzerer Garzeit zubereitet werden. Blanchiert schmeckt er durchaus auch im Salat, der mit kräftigen Aromen wie Speck, Schinken und Zwiebeln verfeinert werden darf. In der Region Prignitz in Brandenburg findet der Grünkohl auch im Knieperkohl Verwendung.

Darüber hinaus findet er zumindest in den USA auch als Rohkost seinen Platz. Dort ist er Bestandteil vieler „Green-Smoothie“-Rezepte und ein beliebter Bestandteil in Salaten. Außerdem ist er dort unverzichtbare Zutat in der Südstaatenküche.

Seit einigen Jahren wird Grünkohl zunehmend als pikanter Snack in Form von Chips (engl. Kale Chips) gegessen. Die zerkleinerten Blätter werden gewürzt und anschließend gebacken, frittiert oder für Chips in Rohkostqualität bei schonenderen Temperaturen getrocknet. Die im Handel, insbesondere im Naturkosthandel, erhältlichen Grünkohlchips sind meist mit gemahlenen Nüssen verfeinert.

Quelle der Angaben: Wikipedia

Spitzkohl-Hähnchen Auflauf

Rezept für 2 Personen:

500 g Spitzkohl

100g Käse

4 Eigelb

200 g Hähnchenbrust, in Streifen

200ml Sahne

100ml Wasser

2 Knoblauchzehen

Salz

Pfeffer

Muskatnuss

Die Zubereitung:

Den in Streifen geschnittenen Spitzkohl in Salzwasser ca. 10 Minuten garen.

Unterdessen den Knoblauch schälen und fein hacken, dann zusammen mit der in Streifen geschnittenen Hähnchenbrust in etwas Öl in einer Pfanne anbraten.

Die Sahne, das Wasser, die Hälfte des Käses, Salz, Pfeffer und Muskatnuss dazu geben und erhitzen, bis die der Käse geschmolzen ist. Unbedingt von der Kochstelle nehmen und die 4 Eigelbe unterrühren, da sonst das Eigelb gerinnt.

Spitzkohl abgießen und in einer Auflaufform verteilen, die Soße darüber gießen und den restlichen Käse darüber streuen.

Bei 180 ° Umluft ca. 10-15 Minuten backen, bis der Käse goldbraun ist. Servieren und genießen.

Nährwerte pro 100g

Kohlenhydrate: 2 g
Fett: 8 g
Protein: 6 g
Kalorien: 112 kcal

Rosenkohl mit geschmolzenem Lauch und Schinken

Die Zutaten für 2 Personen:

115 g Lauch
250 g Rosenkohl
60 ml Kokosöl
120g Schinken, gehackt

Die Zubereitung:

Den Lauch gründlich waschen und in dünne Scheiben schneiden. Den geschnittenen Lauch in einem feinmaschigen Sieb abspülen, um den restlichen Schmutz zu entfernen. Rosenkohl waschen, Enden abschneiden und halbieren.

Eine Pfanne bei mittlerer Hitze vorheizen und die ¼ Tasse Kokosöl in die Pfanne geben. Sobald es heiß ist, Lauch und Rosenkohl, bis der Lauch anfängt zu bräunen.

Den Schinken auf das Gemüse geben und die Pfanne mit einem Deckel abdecken. Reduzieren Sie die Hitze auf niedrig und kochen Sie weitere 10 Minuten.

Dann alles vorsichtig unterheben, und servieren!

Jede Portion enthält:

177,25 Kalorien,

15,16 g Fette,

3,64 g Kohlenhydrate

5,66 g Protein.

Konjak-oder-Shirataki-Nudeln

Die Konjakwurzel ist ein Teil der Teufelszunge (Amorphophallus konjac). Sie ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Titanwurze (Amorphophallus) innerhalb der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). In Österreich wird sie auch Tränenbaum genannt. Die Knolle wird Konjakwurzel genannt.

Die Teufelszunge stammt ursprünglich aus Südostasien – nach einer Quelle aus Vietnam, ist aber heute jedenfalls im ganzen ostasiatischen Raum, von Japan und China bis Indonesien verbreitet. Die Teufelszunge bevorzugt feuchte und halbschattige Standorte in den dortigen Tropen und Subtropen.

Die Knolle ist reich an Glucomannanen (Polysacchariden). Sie zeigt hervorragende filmbildende Eigenschaften und wirkt hydratisierend.

Besonders in Japan wird die Konjakwurzel in der Lebensmittelindustrie genutzt. In der EU wird das Mehl der Konjakwurzel (Konjakmehl) als Lebensmittelzusatzstoff E 425 gehandelt. Die Konjakwurzel wird häufig für kosmetische Produkte benutzt.

In der japanischen Küche wird Konjak – dort Konnyaku  genannt – in Gerichten wie Oden verwendet. Typisch ist es grau gefleckt, von gelartiger Konsistenz und fast geschmacksneutral. Es ist ein Nahrungsmittel mit niedriger Energiedichte, das mehr wegen seiner Textur geschätzt wird als wegen seines Geschmacks.

Japanisches Konjakgel wird hergestellt, indem Konjakmehl mit Wasser und gesättigter Kalziumhydroxidlösung gemischt wird. Häufig wird hierbei Hijiki zugefügt, um dem Gemisch einen anderen Geschmack und eine dunkle Farbe zu geben. Danach wird die Mischung gekocht und ausgehärtet. Konjak in Nudelform heißt „Shirataki“ und wird in Nahrungsmitteln wie Sukiyaki und Gyūdon verwendet.

Pizza für Diabetiker

Eine Pizza direkt auf die Ernährung einer diabetesgerechten Ernährung zugeschnitten.
Der Boden ist richtig klasse und auch für Flammkuchen sehr zu empfehlen.

Zutaten für einen kleinen Boden: (Für eine Person)

2 Eier
120 gr Magerquark
80 gr geriebenen Käse
20-30 gr Mehl am besten 1050er Mehl nehmen.

Belag:

Pürierte Tomaten
nach Wunsch Pilze, Thunfisch nur Käse und anderes was man mag.

Zubereitung:

Die Zutaten miteinander vermengen, und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen.
Und etwa 10-15 min bei 180° C im vorgeheizten Backofen vorbacken.

Anschließend den Boden mit den Pürierten Tomaten einstreichen mit Pizzagewürz würzen, dann etwa 15 min bei 180° C fertigbacken.
So fällt die Pizza nicht auseinander und hat eine diabetesgerechte BE / KE.

Dieser Pizzateig hat 2-3 BE/KE

Die gekaufte Pizza bis 12 BE / KE

Für Flammkuchen die Zutaten der Pizza, gegen Speck und Zwiebeln sowie Sauerrahm oder Schmand.

Low Carb Hähnchenpfanne mit Gemüse

Zutaten für 2 Personen:

200 g Brokkoliröschen

etwas Salz

1.5 Paprikaschoten

75 g Champignons

2 Hähnchenbrustfilets (à ca. 120 g)

1.5 EL Pflanzenöl

0.75 EL Zitronensaft

etwas Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Den Brokkoli abbrausen und in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten mit leichtem Biss kochen.

Währenddessen die Paprikaschoten waschen, halbieren, putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Champignons putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Das Hähnchen abbrausen, trocken tupfen und in mundgerechte Streifen schneiden.

Das Hähnchen in einer heißen Pfanne in 1 EL Öl ca. 2 Minuten goldbraun anbraten. Aus der Pfanne nehmen und darin mit 1 EL Öl die Champignons 2-3 Minuten braun anbraten. Auch wieder aus der Pfanne nehmen und darin mit dem restlichen Öl die Paprikastücke 3-4 Minuten braten.

Den Brokkoli abtropfen lassen und mit dem Hähnchen und Champignons unter die Paprika schwenken und einige Minuten gar ziehen lassen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Rosenkohlpfanne mit Haselnüssen

Zutaten für 4 Personen:

600 g Rosenkohl

Salz

120 g Haselnusskerne

2 EL Natives Olivenöl

1 Packung Hähnchengeschnetzeltes

Pfeffer

1 Prise Zucker

Zubereitung:

Rosenkohl putzen und am Strunk kreuzweise einschneiden. Rosenkohl waschen und in reichlich kochendem Salzwasser ca. 6 Minuten garen. Abgießen, abschrecken und gut abtropfen lassen.

Nüsse grob hacken. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Fleisch darin unter Wenden ca. 6 Minuten anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Rosenkohl und Nüsse zufügen und weitere ca. 5 Minuten braten, dabei gelegentlich wenden.

Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Und mit Low Carb Fladenbrot servieren

Bulgur-Pfanne mit Gemüse

Zutaten für 2 Personen:

Zutaten:

250 g Brokkoli
150 g Hähnchenbrust gegart in Streifen
200 g Paprikaschote (2 Paprikaschoten)
100 g Möhren (2 Möhren)
1 Knoblauchzehen
2 EL Pflanzenöl
75 g Erbsen frisch oder TK
1 EL Garam Masala
1 TL Chilipaste
Salz
Pfeffer
200 ml Gemüsebrühe
100 g Bulgur
2 Frühlingszwiebeln

Zubereitung:

Brokkoli waschen und putzen. Den dicken Stiel abschneiden, schälen und in 1 cm große Würfel schneiden. Restlichen Brokkoli in Röschen teilen.
Paprika vierteln, entkernen, waschen und klein schneiden. Möhre waschen, schälen und fein Würfeln. Knoblauch schälen und hacken.

Öl in einer Pfanne erhitzen und Brokkoli, Paprika, Möhre und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze 4–5 Minuten dünsten. Erbsen, Garam Masala und Chilipaste zugeben und kurz mitdünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Brühe angießen und 1 Minute köcheln lassen.
Couscous zugeben und umrühren. Topf von der Hitze nehmen und zugedeckt 5 Minuten quellen lassen. Dann die Hähnchenbruststreifen hinzufügen. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden.
Couscous-Pfanne mit Gemüse auf Teller geben und mit Frühlingszwiebeln bestreuen.

Ohne Hähnchenfilet ein fantastisches vegetarisches Gericht

Nährwerte für 1 Portion:

Kalorien 354 kcal
Protein 13 g
Fett 11 g
Kohlenhydrate 48 g
Ballaststoffe 15 g

Schnelle Pfanne mit Spitzkohl und Kasseler

Zutaten für 4 Personen:

200 g Möhren 

600 g Spitzkohl 

3  ausgelöste Kasselerkoteletts oder 2 Hähnchenkasseler 

2 EL Öl 

200 g Schlagsahne 

1  Apfel (à ca. 200 g) 

2 EL grober Senf 

   Salz, Pfeffer 

4 Stiele Petersilie 

Zubereitung:

Möhren schälen und waschen, längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Spitzkohl putzen, waschen, achteln und in groben Stücken vom Strunk schneiden. Kasseler trocken tupfen und würfeln.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Möhren und Kasseler darin ca. 3 Minuten rundherum anbraten. Spitzkohl und Sahne zugeben, aufkochen und zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln.

Inzwischen den Apfel waschen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Zur Pfanne geben, Senf einrühren, kurz weiterköcheln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie waschen, trocken schütteln, hacken und darüberstreuen.

Die Nährwerte pro Portion:

kcal: 520

Eiweiß: 36 g

Fett: 34 g

Kohlenhydrate: 13 g

Rosenkohlpfanne mit Hähnchen

Zutaten für 4 Personen:

500 g Rosenkohl

250 g in Scheiben geschnittene Möhren

100 g geräucherten Putenschinken

500 g Hähnchenbrustfilet (4 Hähnchenbrustfilets)

Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer

EL Olivenöl

400 ml Gemüsebrühe

10 g Petersilie (0.5 Bund)

1 ½ Bio-Zitronen

Zubereitung:

Rosenkohl putzen, die äußeren Blätter entfernen, Röschen waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Anschließend in kochendem Salzwasser in etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze bissfest garen.Inzwischen die Möhren waschen, schälen und in Scheiben schneiden. Schinken in quadratische Stücke schneiden. Hähnchenbrustfilets abspülen, trocken tupfen und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Hähnchenbrustfilets rundum bei starker Hitze in 4 Minuten goldbraun braten. Aus der Pfanne heben und beiseite stellen. Rosenkohl, Möhren und Schinken in den Bratfond geben und bei starker Hitze 3 Minuten kräftig anbraten. Mit Brühe ablöschen, die Hitze reduzieren und Hähnchenbrustfilets wieder in die Pfanne legen.

Inzwischen Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. ½ Zitrone auspressen, die andere Zitrone abspülen, trocken reiben und in Spalten schneiden. Rosenkohlpfanne vor dem Servieren mit etwas Zitronensaft beträufeln und mit gehackter Petersilie bestreuen. Zitronenspalten dazu reichen.