Kohlrabisuppe mit Hackbällchen

Auch ich stoße beim stöbern auf leckere Rezepte! Hier habe ich ein Rezept für ein Kohlrabi Suppentopf mit Hackbällchen gefunden. Ich habe es auf meine Ernährung angepasst, und die Kartoffeln weggelassen. Wer möchte kann sich das Original Rezept auf lydiasfoodblog.de ansehen, da findet ihr das original Rezept.

Zutaten für 2 Personen:

1/2 Stange Porree

1/2 Zwiebel

450 g Kohlrabi

1/2 Möhre

1/2 EL Olivenöl

ca. 1/2-3/4 L Wasser

1 EL Rinderbrühe

50 ml Sahne

1/2 TL Salz

1/2 TL Pfeffer

Für die Hackbällchen:

200 g Hackfleisch

1/2 TL Salz

1/2 TL Pfeffer

1/2 TL Knoblauchpulver

1-2 EL Öl zum Braten

frische Petersilie zum bestreuen

Die Möhren, die Zwiebel und die Kohlrabi schälen und waschen, die Kohlrabi in gleichgroße Würfel schneiden. Die Möhren auch würfeln und die Zwiebel sehr fein würfeln.

Den Porree waschen und in Ringe schneiden. Dazu den Porree mittig etwas auftrennen, da zwischen den einzelnen Blättern sich noch Erde befindet. Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel sowie den Porree und die Möhrenwürfel  darin andünsten. Dann die Kohlrabiwürfel hinzugeben.

Das ganze mit dem Wasser aufgießen und mit der Brühe, Salz und Pfeffer schon einmal würzen. Alles für ungefähr 15 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit kann man die Hackbällchen zubereiten. Dazu die Gewürze zu dem Hackfleisch geben und ordentlich vermischen, daraus dann kleine Bällchen formen und in einer Pfanne mit ein wenig Öl anbraten.

Nach den 15 Minuten die Sahne und die Hackbällchen zur Suppe geben, und für weitere 10 Minuten kochen lassen. Zum servieren in tiefe Teller geben und mit etwas Petersilie bestreuen. Dazu passt sehr gut ein Low Carb Baguette oder das Fladenbrot für Diabetiker.

Danke lydiasfoodblog für das tolle Rezept

 

Hamelner Busfahrer Topf (Diabetiker Version)

Zutaten für 6 Personen:

500 g Cabanossi
500 g Kohlrabi (nicht Diabetiker können Kartoffeln nehmen)
500 g Möhren
1 Ltr. Gemüsebrühe
250 ml Sahne
300 g Schmelzkäse Kräuter
2 gr Zwiebeln
1 Stange Lauch
3 EL Öl
1 EL Mehl
150 ml Milch
Petersilie
Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer

Cabanossi in Scheiben schneiden, Zwiebeln hacken, Kartoffeln würfeln, Möhren in Scheiben und Lauch in Ringe schneiden.

Öl in einem Topf erhitzen, un die Cabanossi anbraten, anschließend die Zwiebeln dazugeben und leicht anschwitzen. Mit Mehl bestäuben und die Brühe unter rühren dazugeben, alles kurz aufkochen lassen.

Sahne, Milch, Kartoffeln und Möhren dazugeben, und bei mittlerer Hitze 15 Min. garen.
Dann die Lauchringe und den Schmelzkäse unterrühren, weiter garen bis der Käse komplett geschmolzen ist.

Mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Petersilie würzen, und servieren.

Guten Appetit!!! 😀

Kohlrabisalat (Falscher Kartoffelsalat)

Kartoffelsalat, ich liebe Kartoffelsalat. Natürlich als Diabetiker ein absolutes NoGo, wegen der Kohlenhydrate, aber Low Carb wäre nicht Low Carb wenn es keine Alternative geben würde. Die Alternative punktet in Form der Kohlrabi, ja richtig gehört die Kohlrabi ersetzt hier die Kartoffel, probiert es aus und ersetzt in eurem Kartoffelsalat mal die Kartoffeln durch Kohlrabi, ansonsten alles machen wie gewohnt. Ich habe das Kartoffelsalat Rezept von meiner Mutter genommen, Fettmäßig etwas entschärft, und statt Kartoffeln Kohlrabi genommen, lecker sag ich euch.

Die Zutaten für 8 Portionen:

3 Eier
4 Kohlrabi
400 g Schmand
1 TL Senf
2 EL Gurkenwasser
1 TL Currypulver
1 TL Paprikapulver edelsüß
Salz und Pfeffer nach Geschmack
150 g kleine Tomaten (z. B. Kirschtomaten)
100 g Cornichons (ohne Zucker)
100 g Geflügelfleischwurst (Bio)
oder alternativ gekochter Schinken
1 rote Zwiebel

Die Zutaten für dieses Low Carb Rezept reichen für ca. 8 Portionen falschen Kartoffelsalat.

Für die Zubereitung kannst Du ungefähr 30 Minuten einkalkulieren.

Die Zubereitung:

Koche erst einmal die Eier und stelle sie dann nach dem Abschrecken zur Seite, damit sie weiter auskühlen können.

Danach werden die Kohlrabi vorbereitet. Schäle die Knollen fix und schneide sie mit einem scharfen Messer in ca. 1-2 cm dicke Scheiben.
Dann gare sie in einem großen Topf mit ausreichend Wasser bissfest. Gieße die Kohlrabi durch ein Sieb ab und stelle sie zum Abkühlen ebenfalls zur Seite.

Während die Kohlrabi noch vor sich hin garen, kannst Du das Gemüse schneiden. Wenn du Kirschtomaten genommen hast, musst du diese einfach nur waschen und halbieren. Bei anderen Tomatensorten dann je nach Größe einfach kleinschneiden.

Schneide die Cornichons in kleine Scheibchen. Bei der Gelegenheit kannst du auch sofort die Geflügelfleischwurst mit würfeln.

Auch die Zwiebel wird abgezogen und dann, je nach Vorliebe, gewürfelt oder in Ringe geschnitten.

Wende dich jetzt nochmal den abgekühlten Eiern zu. Fix die Eier pellen und vierteln, schon ist die ganze Vorbereitung für den falschen Kartoffelsalat abgeschlossen.

Rühre anschließend die Soße für den falschen Kartoffelsalat an. Dazu einfach in einer mittelgroßen Schüssel den Schmand, den Senf, das Gurkenwasser, das Currypulver und das Paprikapulver vermischen. Noch mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen und fertig ist die Salatsoße.

Vermenge zum Schluss noch alle klein geschnippelten Zutaten in einer großen Schüssel mit der Salatsoße und der Low-Carb falsche Kartoffelsalat kann serviert werden. Da er keine Konservierungsstoffe enthält, solltest Du den falschen Kartoffelsalat möglichst in den nächsten 2 – 3 Tagen aufessen.

Die Nährwerte

Nährwertangaben sind Richtwerte und beziehen sich auf 100 g zubereitete Low-Carb Speise.

Kcal       KJ         KH         Fett       Eiweiß
92          385       4,8 g      6,9 g      3,4 g

Guten Appetit

Zanderfilet auf Kohlrabi

Zubereitung für 2 Personen:

2 Zanderfilets á ca. 160 g
Saft einer Zitrone
Salz
Pfeffer aus der Mühle
½ EL Butter
200 g Kohlrabi
½ EL Butter
62 ½ ml trockener Weißwein
150 ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer aus der Mühle
½ EL Speisestärke
50 g Crème fraîche
1 ½ EL trockener Wermut
Brunnenkresse

Zubereitung:

Zanderfilets salzen, pfeffern und mit Zitronensaft beträufeln.
Kohlrabi schälen und in kleine Würfel schneiden, in heißer Butter andünsten, Wein angießen und einkochen lassen, dann mit Salz und Pfeffer würzen, Brühe angießen und zugedeckt ca. 10 Min. köcheln lassen.

Fischfilets in heißer Butter auf beiden Seiten je ca. 3 Min. braten.
Stärke in 1 EL Wasser glattrühren, in die Sauce geben, aufkochen lassen, mit Wermut abschmecken und mit Creme fraîche verfeinern.
Fischfilets auf das Kohlrabigemüse anrichten und mit Kresse garnieren.

Nährwerte eine Portion:

Kalorien 283 kcal

Protein 14,43 g

Fett 16,22 g

Kohlenhydrate 11,75 g

Ballaststoffe 3,6 g

Kohlrabi-Erbsen Ragout

Zutaten für 4 Personen:

2-3 Kohlrabi (ca. 750 g)
1-2 EL Gemüsebrühe
1 Packung (300 g) TK-Erbsen
250 g Geflügelfleischwurst
1 mittelgroße Zwiebel
1 EL Öl
0.5 Bund Schnittlauch
0.5 Bund Petersilie
100 g Schlagsahne
150 ml Milch
1/2-1 TL Guarkernmehl zum Abbinden
Salz, weißer Pfeffer

Zubereitung:

1/2 l Wasser aufkochen. Inzwischen Kohlrabi schälen, waschen und in Scheiben schneiden. Brühe im kochenden Wasser auflösen. Kohlrabi darin zugedeckt ca. 10 Minuten garen. Erbsen nach ca. 5 Minuten zufügen.

Inzwischen Wursthaut abziehen. Wurst würfeln. Zwiebel schälen und hacken. Öl erhitzen. Zwiebel und Wurst darin unter Wenden anbraten.

Kräuter waschen. Petersilie hacken, Schnittlauch in Röllchen schneiden.Gemüse evtl. herausheben. Sahne und Milch zum Fond gießen, aufkochen. Mit Guarkernmehl binden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Kräuter und evtl. Gemüse untermischen.

Ragout anrichten und das Wurst-Zwiebel-Gemisch darüberstreuen

Kohlrabi-Hähnchen Auflauf

Rezept für 2 Personen

💕
2 mittelgrosse Kohlrabi
2 mittelgrosse Möhren
500g Hähnchenbrustfilet
Curry, Paprika, Salz
1 EL Butter
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250ml Kochsahne 7%
1 EL Curry
Pfeffer, Chili, Gemüsebrühpulver
2 EL Schnittlauch
1 EL Petersilie
100g Reibekäse light💕

Die Zubereitung:

👩‍🍳
Kohlrabi und Möhren schälen und in dünne Scheiben hobeln. In eine Auflaufform legen. Hähnchenbrust in Stücke schneiden, würzen und in der Butter leicht anbraten. Knoblauch und Zwiebel würfeln, mit in die Pfanne geben und kurz mitbraten. Mit Sahne ablöschen, Gewürze und Kräuter hinzufügen und kurz aufkochen. Zum Gemüse in die Auflaufform geben, den Käse darüber streuen und alles etwas vermengen.

Zugedeckt im Ofen bei 200°C ca. 40 Minuten garen.

Kohlrabi Burger

Zutaten für 1 Burger:

Patty:

200 g Tatar
½ TL Senf (ca. 5 g)
20 g Zwiebeln
10 g Gold-Leinsamen
5 g Kapern
2 TL Wasser
5 g Kokosöl
1 TL Rauchsalz
Salz, Pfeffer

Soße:

60 g Zwiebeln
8 g braunen Xucker (Alternativ Kokosblütenzucker oder Rohrzucker)
75 ml Wasser
50 g Tomatenmark
1 TL Oregano
1 Prise Salz
Restliche Zutaten
2 Scheiben Kohlrabi (ca. 125 g)
2 Salat Blätter Lollo Rosso oder Salat deiner Wahl

Zubereitung:

Kohlrabi schälen und 2 große Scheiben mit einer Dicke von ca. 0,75 – 1 cm abschneiden. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und die Scheiben für 10 min in den Backofen legen.

Die Zwiebel für die Soße abpellen und in Ringe schneiden. Einen kleinen Topf erwärmen. Die Zwiebelringe ca. 2 min anschwitzen. Braunen Xucker hinzufügen und schmelzen lassen. Tomatenmark hinzufügen, kurz anrösten und mit Wasser aufgießen. Mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Ca. 6 – 7 min bei niedriger Temperatur köcheln lassen.

Gold-Leinsamen mit einer Küchenmaschine mahlen. 20 g Zwiebeln abpellen und in feine Würfel schneiden. Kapern abtropfen und mit einem Messer fein hacken. Alle Zutaten für den Patty in eine Schüssel geben und mit Salz und Pfeffer würzen und verkneten. Zu einem Patty formen.

Kokosöl in einer Pfanne schmelzen. Den Patty auf jeder Seite ca. 3 – 4 min anbraten.
Salatblätter waschen. Kohlrabi aus dem Backofen holen und in der Pfanne mit dem Patty von beiden Seiten goldbraun anbraten.

Eine Kohlrabischeibe auf einen Teller legen. Salatblätter auf den Kohlrabi legen. Patty darauf verteilen. Die Soße über den Patty gießen und mit der anderen Kohlrabischeibe abdecken.

Guten Appetit.

Nährwerte in  100 g (Gesamtmenge: 588 g – 465 kcal)

79,2 kcal
3,2 g Fett
7,9 g Eiweiß
2,9 g Kohlenhydrate

Die Kohlrabi

Der Kohlrabi (Brassica oleracea var. gongylodes L.),

auch OberkohlrabiOberrübeKohlrübe (Wien), Rübkohl (Schweiz), Stängelrübe und Luftkohlrabi ist eine Gemüsepflanze. Er ist eine der vielen Zuchtformen des Gemüsekohls. Genutzt wird hier die verdickte, oberirdische Sprossachse (Sprossknolle).

Kohlrabi ist eine zweijährige Pflanze, wobei im ersten Jahr die Sprossknolle gebildet wird, und im zweiten Jahr der Stängel mit einem verzweigten Blütenstand entsteht, aus dem sich Schoten bilden, die die Samen enthalten. Reife Samen zeigen schwarze volle Körner und lassen sich auf festem Untergrund nicht zerdrücken.

Die Knolle ist der gestauchte, verdickte Hauptspross der Pflanze. Sie entsteht über dem zweiten oder dritten Laubblatt durch primäres Dickenwachstum der Sprossachse. Die Form der Knolle kann kugelig, plattrund oder oval sein, die Farbe der Schale weißlich, weißgrün bis kräftig grün, rötlich oder violett. Der Durchmesser ist je nach Sorte zwischen 5 und 20 cm, oder noch mehr. Das Gewicht liegt je nach Sorte und Verwendung zwischen 100 g und über 8 kg pro Knolle. Einzelwerte können noch wesentlich darüber liegen.

Die Blätter sind lang gestielt, dunkelgrün, länglich eirund und mehr oder weniger stark gezähnt. Sie sind mit einer bläulich-weißen Wachsschicht überzogen. Die Pflanzen bilden eine Pfahlwurzel.

Die Blütenbildung kann bereits im Zweiblattstadium durch längere Kältereize ausgelöst werden (Vernalisation); ebenso führen hohe Temperaturen zu einer Devernalisation.

Sorten von Kohlrabi:

Es gibt etliche Sorten, in Deutschland 30 weiße und 14 blaue Kohlrabi-Sorten. Es setzen sich vermehrt CMS-Sorten (F1-Hybride) durch. Wichtige Eigenschaften sind: Ertrag, geringe Neigung der Knollen zum Verholzen und Platzen, Schnellwüchsigkeit und geringe Neigung zum Schossen. Die Sorten, die die größten Knollen liefern, sind „Gigant“ und „Superschmelz“. Die Sorten unterscheiden sich nach Farbe (weiß und blau) und der Anbauzeit; weiße Kohlrabisorten benötigen eine geringere Kulturzeit als blaue Sorten. Bei zu geringem Pflanzabstand bildet Kohlrabi, hauptsächlich aufgrund von Lichtmangel, zylindrische Knollenformen aus.

Frühsorten lassen sich schlecht lagern, die Lagerdauer beträgt lediglich zwei bis drei Wochen. Herbstkohlrabi können ohne Laub über mehrere Monate gelagert werden.

Die Nährstoffe von Kohlrabi:

100 g Frischsubstanz des essbaren Anteils der Knolle enthalten im Mittel 91,6 g Wasser, 1,9 g Protein, 0,1 g Fett, 3,8 g Kohlenhydrate und 1,4 g Ballaststoffe. An Mineralstoffen sind Kalium (380 mg), Calcium (70 mg), Phosphor (50 mg), Magnesium (45 mg) und Eisen (0,9 mg) zu nennen.

An Vitaminen sind Vitamin C (65 mg), Vitamin A (Carotin, 0,2 mg), Vitamin B1 (0,05 mg), Vitamin B2 (0,05 mg) und Niacin (1,8 mg) vorhanden. Der physiologische Brennwert beträgt 103 kJ/100 g (24 kcal/100 g).

Der Geschmack des Kohlrabi beruht auf dem Gehalt an Zucker, Fruchtsäuren und Senfölglykosiden. Bei den Fruchtsäuren dominieren Äpfelsäure und Citronensäure deutlich.

Kohlrabiblätter haben gegenüber der Knolle einen rund doppelt so hohen Gehalt an Vitamin C, der Gehalt an Carotin beträgt das 100fache, der an Calcium und Eisen das 10fache.

Die Verwendung der Kohlrabi:

Die jungen Knollen werden geschält und in Scheiben oder Stücke geschnitten gekocht oder gedünstet – als Beilage, Püree, in Eintöpfen und Suppen, für Füllungen und Aufläufe. Junge Blätter können wie anderes Blattgemüse verwendet werden. In Teilen Frankreichs werden die Knollen gehobelt und wie Sauerkraut konserviert. Auch als Rohkost ist Kohlrabi geeignet.

Einen großen Kohlrabi solltest du jedoch besser schälen:

  1. Entferne dafür den Wurzelansatz und die Blätter mit einem scharfen Messer.
  2. Schäle nun entweder vom Wurzelansatz im Kreis, oder vom Wurzelansatz zu den Blättern hin. Achte darauf, dass du holzige und faserige Stellen abschneidest.
  3. Dann kannst du den Kohlrabi kochen.

Unser Tipp: Verwende einen Sparschäler, dann schneidest du nur das Nötigste ab. Du solltest jedoch alle holzigen Stellen komplett entfernen.

Praktische Tipps: 

  • Gekochter Kohlrabi lässt sich besonders gut mit Petersilie oder Muskat würzen und mit etwas Butter oder einer leichten Sauce servieren.
  • Wenn die Kohlrabiblätter frisch und unbehandelt sind, kannst du sie wie anderes Blattgemüse weiterverarbeiten oder zumindest als Garnitur verwenden. Die Blätter haben gegenüber der Kohlrabiknolle sogar einen etwa doppelt so hohen Anteil an Phosphor und Vitamin C.
  • Kohlrabi kannst du besonders gut mit anderem Gemüse kombinieren, vor allem zu Kartoffeln und Möhren passt er ideal.

Wie lange kann ich Lebensmittel einfrieren?

Einfrieren:

Warum frieren wir eigentlich Lebensmittel ein? Das Einfrieren hält die Entstehung und Weiterbildung von Bakterien an. Dadurch bleibt das Essen länger haltbar. Trotzdem verschlechtert sich die Qualität des Essens mit der Zeit und kann es auch sein dass nach langer Zeit das Essen ‘kippt’. Achte also darauf, dass das Essen immer gut verschlossen eingefriert wird und dass du den Gefrierschrank nicht allzu voll stopfst – denn dadurch steigt die Temperatur. Außerdem sollte es im Gefrierfach stets um bei – 18 Grad Celsius sein.

Brot und Nachtisch:

Brot und Brötchen: 2-3 Monate
Ungebackenes Brot: 1 Monat
Kekse: 6-8 Monate
Keksteig: 3 Monate
Kuchen: 2-3 Monate
Apfelkuchen und Pudding: 6-8 Monate
Käsekuchen: 2-3 Monate
Muffins: 6-12 Monate
Pfannkuchen: 3 Monate

Fleisch:

Lamm und Kalbsfleisch: 9 Monate
Schweinekotelett: 4-6 Monate
Rindfleisch: 6-12 Monate
Rippenstücke Rind: 4-6 Monate
Roastbeef: bis 12 Monate
Ganzes Hähnchen/Truthahn: 12 Monate
Teile vom Hühnchen/Truthahn: 9 Monate
Truthahn- oder Schweinehack: 3-4 Monate
Rindfleisch oder Hühnchen: 3-4 Monate
Hirschfleisch: 3-4 Monate
Schinken: 2 Monate
Rohe Hamburger: 3-4 Monate
Speck: 1 Monat
Würstchen: 1-2 Monate
Frittiertes Hühnchen: 3-4 Monate
Geflügeltes (vorgekocht): 4-6 Monate
Fleisch (vorgekocht): 2-3 Monate
Fisch und Meeresfrüchte
Mageren Fisch: 6 Monate
Fettigen Fisch: 2-3 Monate
Gebratenen Fisch: 4-6 Monate
Geräucherten Fisch: 2 Monate
Schalentiere: 2-3 Monate
Krebs: 12 Monate
Krabben: 10 Monate
Frische Garnelen: 3-6 Monate
Tintenfisch, Venusmuscheln: 3-6 Monate
Venusmuscheln, Muscheln, Austern (frisch): 1-3 Monate
Dosenfisch: 1 Monat

Milchprodukte und Eier:

Butter: 6-9 Monate
Margarine: 12 Monate
Hüttenkäse: 1 Monat
Harter Käse: 6 Monate
Weicher Käse: 6 Monate
Eis: 2 Monate
Joghurt: 1-2 Monate
Eier (roh): 1 Monat

Gemüse und Obst:

Obst (Zitrus): 3 Monate
Obst (Sonstiges): 9-12 Monate
Nüsse: 3 Monate
Gemüse: 8-12 Monate
Suppe, Brühe und Eintöpfe
Fleischbrühe: 2-3 Monate
Suppe mit Fleisch: 2-3 Monate
Eintopf mit Fleisch: 3-4 Monate
Gemüsesuppe: 2-3 Monate

Getränke:

Milch: 3-6 Monate
Saft (frisch): 6 Monate
Saft (konzentriert): 12 Monate
(Flüssigkeit weitet sich im gefrorenen Zustand aus – deshalb solltest du niemals Glasflaschen in den Gefrierschrank tun!)

Sonstiges:

Ofengerichte: 3 Monate
Ofengerichte mit Ei: 1-2 Monate
Reis (gekocht): 3 Monate
Pasta (gekocht): 3 Monate
Fleischwaren (Brot): 1-2 Monate
Pizza: 1-2 Monate
Kräuter: 12 Monate
Fertiggerichte: 3-4 Monate

Was du nicht einfrieren solltest:

Im Vakuum verpackte Produkte
Eier mit Schale
Hart gekochte Eier
Kaffee
Mayonnaise
Saure Sahne
Kuhmilch
Frischkäse
Pudding
Salat
Salatdressing
Essen in Konservendosen
Trockenen Reis
Trockene Pasta
Frühstückskörner
Äpfel
Melonen
Artischoken
Auberginen
Kartoffeln (außer Kartoffelpüree)
Radieschen
Sprossen
Bier