Paprika-Geschnetzeltes mit Konjak Reis

Zutaten für 2 Personen:

250 g Paprika
500 g Hähnchengeschnetzeltes
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehe
1 TL Paprikapulver edelsüß
ca.2 EL Öl
Salz, Pfeffer, Oregano
1 Tüte Konjakreis 200 g

Die Zubereitung:

Die Paprikaschote waschen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Dann die Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und zerkleinern. Zusammen mit der Zwiebel,dem Hähnchengeschnetzeltem, dem Knoblauch und dem Öl sowie mit dem Paprikapulver in einer Tüte geben gut verschließen, und ordentlich durchkneten, dann in den Kühlschrank legen und einige Stunden, marinieren lassen.

Eine hohe Pfanne erhitzen und darin das marinierte Hähnchengeschnetzelte scharf anbraten
Anschließend die Paprikascheiben dazu geben und bei mittlerer Hitze etwas mit anbraten lassen.
In der Zwischenzeit den Konjak Reis in einem Sieb geben, und mit heißem Wasser ordentlich spülen. Dann den Reis in einem Topf mit kochender Brühe geben. Und für ca. 10 Minuten köcheln lassen (das entfernt den Fischgeruch von Konjakprodukten).
Wenn alles fertig ist auf einem Teller anrichten und schmecken lassen.

Konjak Reis ist sehr Diabetiker freundlich, da es keine Kohlenhydrate enthält und nur 7kcal in 100g hat.

Paprika-Zucchini-Tortilla mit Kräuterquark

Zutaten für 6 Portionen:

2  kleine Zucchini 

1  Zwiebel 

1  Knoblauchzehe 

1  große, rote Paprikaschote 

2 EL Öl 

6  Eier (Größe M) 

125 ml Milch 

   Salz 

   weißer Pfeffer 

1/4 Bund Petersilie 

4 Stiel(e) Basilikum 

250 g Magerquark 

1–2 EL Ölivenöl 

Zucker 

 

Zubereitung:

Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Paprika putzen, waschen und in ca. 1 cm breite Würfel schneiden.

Öl in einer  Pfanne (28 cm Ø) erhitzen. Paprika, Hälfte Zwiebel und Knoblauch zufügen und bei mittlerer Hitze 1–2 Minuten garen, herausnehmen. Zucchini portionsweise von beiden Seiten unter Wenden 2–3 Minuten scharf anbraten. Paprika, Hälfte Zwiebel und Knoblauch zufügen. Eier und Milch verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Das Gemüse in einer Quicheform geben. Die Tortilla im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) ca. 20 Minuten garen.

Inzwischen Petersilie und Basilikum waschen und trocken tupfen. Blättchen von den Stielen zupfen und grob hacken. Quark, Olivenöl, restliche Zwiebel und Kräuter mischen.Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

 

Tortilla auf eine Platte stürzen und in Stücke schneiden. Kräuterquark dazureichen.

Spitzkohlsalat „Italienischer Art“

Zutaten für 4 Portionen:

400 g Spitzkohl
1 TL Salz
etwas Pfeffer
4 EL Olivenöl
2 EL Essig
1 rote Zwiebel
Xucker nach belieben
1 mittelgroße rote Chilischote
1 kleine grüne Paprikaschote

Zubereitung:

Den Spitzkohl vierteln, Strunk entfernen und in feine Streifen hobeln. Mit 1 TL Salz bestreuen und mit den Händen gut durchkneten.
1 rote Zwiebel fein würfeln, die Chilischote entkernen (je nachdem wie man es mag mit oder ohne Kerne), fein hacken, die Paprika in feine Streifen schneiden und alles unter den Kohl heben. Rotweinessig und Olivenöl verquirlen und mit dem Salat gut vermischen. Etwas durchziehen lassen.

Wurstsalat

Zutaten für 2 Portionen:

150 g gelbe Paprikaschoten
1 rote Zwiebeln
4 Radieschen
4 Gewürzgurken
400 g Geflügelfleischwurst
4 Stiele Petersilie
1/2 Bund Schnittlauch
3 EL Apfelessig
100 ml Geflügelfond
1 El Sonnenblumenöl
1/2 El mittelscharfer Senf
Salz
Pfeffer
Zucker

 

Die Zubereitung:

Paprika vierteln, putzen, entkernen und in dünne Streifen schneiden. Zwiebeln, Radieschen und Cornichons in dünne Scheiben schneiden.
Würste pellen und in dünne Scheiben schneiden. Petersilienblätter abzupfen und fein hacken. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.
Essig, Fond, Öl und Senf verrühren und mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken. Die vorbereiteten Zutaten mit der Vinaigrette mischen. Den Salat im Kühlschrank 1 Stunde abgedeckt ziehen lassen.

Der Nährwert pro Portion:

kcal: 307
Kohlenhydrate: 3 g
Eiweiß: 16 g
Fett: 25 g

Darf ein Diabetiker Ajvar?

Ajvar oder Ajwar, mazedonisch und serbisch-kyrillisch Ајвар, bosnisch und kroatisch Ajvar, türkisch Hajvar oder Kavyar oder

albanisch Ajvari, ist ein so genannter Gemüsekaviar, ein Mus aus Paprika oder alternativ Paprika und Auberginen, welches kalt zu Fleischgerichten serviert wird oder als Würzmittel und Brotaufstrich dient.

Besonders etabliert ist Ajvar in den Küchen der Länder des ehemaligen Jugoslawien, wo er jeweils als nationale Spezialität gilt. Bezüglich der konkreten Herkunft der Speise gibt es unterschiedliche und umstrittene Theorien. Bekannt ist Ajvar auch in anderen südosteuropäischen Ländern und der Türkei.

1996 scheiterte die slowenische Firma Živilska industrija d.o.o. aus Kamnik bei dem Versuch, den Begriff Ajvar schützen zu lassen, da es sich um einen generischen Begriff handelt. In fast allen Ländern des ehemaligen Jugoslawien gibt es rund um Ajvar kulturelle und kulinarische Veranstaltungen, teilweise mit Wettbewerbscharakter.

Zur traditionellen Herstellung werden rote Paprika angeröstet, gehäutet und entkernt sowie unter ständigem Rühren mit etwas Öl so lange sanft geköchelt, bis sie sich zu einer homogenen Masse aufgelöst haben, was mehrere Stunden dauern kann. Gewürzt wird nur mit Salz und Pfeffer. Luftdicht verschlossen ist dieser Ajvar über längere Zeit haltbar.

Bei modernen Varianten werden häufig weitere Zutaten verwendet und wesentlich kürzer gegart. Dazu werden rote Gemüsepaprika bzw. Paprika und Auberginen erst im Backofen geröstet und geschält, die Paprika entkernt, alles fein gehackt, mit Olivenöl und Zitronensaft oder Essig, Peperoni, Knoblauch, Pfeffer, Salz und feingehackten, gedünsteten Zwiebeln und eventuell Auberginen vermischt und so lange sanft gegart, bis die Flüssigkeit nahezu eingekocht ist.

Ajvar ist auch für Diabetiker geeignet. Ajvar wird generell bei der Herstellung Zucker zugesetzt, darum sollten Diabetiker unbedingt auf die Nährwerttabelle achten. Die Kohlenhydrate schwanken sehr je nach Hersteller, zwischen 8 und 15 gr Kohlenhydrate pro 100 g. Da es sich bei den meisten Rezepten um Esslöffelweise Ajvar handelt kein Problem. Diabetiker können auch die Nährwerttabellen von folgender Seite nutzen Diabetes-Portal DiabSite. An der rechten Seite sind Tabellen sortiert nach Hersteller und Markennamen, Kategorien und A-Z.

Man kann Ajvar natürlich auch selbst herstellen mit wenig oder gar kein Zucker, auf der Seite der Zeitschrift Essen und trinken gibt es ein Rezept für 5 Gläser Ajvar zum selbermachen. Essen und trinken: Ajvar selber machen

Paprika

Die Pflanzengattung Paprika (Capsicum) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Sie ist vor allem wegen ihrer Früchte bekannt, die als Gemüse und Gewürz verwendet werden. Je nach Größe, Farbe und Geschmack sowie Schärfe werden für viele Sorten besondere Namen wie ChiliSpanischer PfefferPeperoniPeperoncini oder Pfefferoni gebraucht. Die am weitesten verbreitete Art, zu der auch die meisten in Europa erhältlichen Paprika, Peperoni und Chilis gehören, ist Capsicum annuum. Fast alle Paprika enthalten – in sehr unterschiedlicher Konzentration – den Stoff Capsaicin, der die Schärfe erzeugt.

Paprika und Chili wurden vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) zum „Gemüse des Jahres“ 2015/2016 in Deutschland gewählt.

Namensherkunft: Paprika, der, wurde aus serbisch pàprika entlehnt. Dieses ist eine Weiterbildung zu kroatisch pàpar ‚Pfeffer‘, das wiederum von lateinisch piper ‚Pfeffer‘ kommt.

Die Früchte sind sehr formen- und farbenreich. Von schmal-zylindrisch bis kugelig gibt es viele Erscheinungsbilder. Unterschiedlich ist auch die Form der Spitze der Frucht – von kegelförmig zugespitzt über abgerundet bis hin zu von mehreren Rundungen eingekerbten Vertiefungen reicht die Vielfalt. Das Fruchtwachstum zeigt ein sigmoides Verhalten, d. h. in der Mitte der Reifeperiode ist das Wachstum am stärksten, während zu Beginn und Ende ein sehr geringes Wachstum zu beobachten ist. In 28 bis 35 Tagen nach der Befruchtung haben die Früchte ihre endgültige Größe erreicht, anschließend steigert sich das Fruchtgewicht durch Verdickung der Fruchtwand weiter. Abhängig von der Sorte und den äußeren Bedingungen sind Paprikas 50 bis 120 Tage nach der Befruchtung ausgereift. Reife Früchte können die Farbtöne rot, orange, gelb, braun oder auch weiß annehmen. Grüne, violette oder schwarze Früchte sind immer unreif; einige Sorten reifen über mehrere Farbstadien, z. B. von grün nach gelb zu rot.

Es gibt heutzutage kaum eine lokale Küche, in der Paprika nicht in irgendeiner Form eingesetzt wird. Jedoch ist die jeweilige Verwendung sehr unterschiedlich und stark an die regionalen Gewohnheiten angepasst. Einige Sorten wie JalapeñoSerranoAnaheim oder zum Teil die Gemüsepaprika werden im grünen, unreifen Zustand geerntet und verwendet.

Die scharfen Sorten werden bevorzugt in warmen Regionen eingesetzt, da die durch das Capsaicin verursachte Hitzeempfindung ihrerseits die Schweißbildung fördert, wodurch die eigentliche Temperatur wieder gesenkt wird. Beispiele für diese Küchen sind in der ursprünglichen Heimat der Paprikas die mexikanische Küche, die Tex-Mex-Küche, aber auch die mittel- und südamerikanische Küche.

Doch auch Asien ist für scharfe Kochstile bekannt, so unter anderem die chinesische, indonesische, thailändische, koreanische und indische Küche. In Europa sind bevorzugt die Mittelmeer-Gebiete zu nennen, so die spanische, türkische, italienische oder griechische Küche; aber auch auf dem Balkan und in Ungarn wird die Schärfe der Paprika geschätzt.

Verwendung:

Milde Paprika werden sowohl als Gemüse als auch als Gewürz in vielen anderen Küchen genutzt, unter anderem in der französischen Küche. Die Einbürgerung der Gewürzpaprika in der französischen Küche und damit in der „Haute Cuisine“ ist auf den Koch Auguste Escoffier zurückzuführen. Er ließ das Paprikapulver 1879 über den befreundeten ungarischen Koch Karoly Gundel aus Szeged in Ungarn nach Monte Carlo kommen und verschaffte damit dem „ungarischen Gewürz“ internationale Beachtung. Zu den Gerichten, die er servierte, gehörte „Poulet au Paprika“ (Paprikahuhn) – und „Gulyas Hongroise“ (Gulasch). Ein weiteres bekanntes französisches Gericht, die Ratatouille, ist ohne Paprika undenkbar.

Wie viele andere Nachtschattengewächse enthalten die grünen Bestandteile der Pflanze wie Blätter und Stängel Giftstoffe und sollten deswegen nicht verzehrt werden. Jedoch ist der Anteil dieser Giftstoffe nicht so hoch wie bei anderen Nachtschattengewächsen, so dass zum Beispiel in Indien auch die Blätter für eine Art Tee verwendet werden.

Unter den Gemüsesorten enthält Paprika das meiste Vitamin C. Der Reifegrad bestimmt die Höhe des Gehalts. So besitzen die grünen, unreif geernteten Früchte weniger als die roten, ausgereiften Früchte.

Paprika lassen sich am besten bei einer Temperatur von 8 bis 10° Celsius lagern. So bleiben sie etwa 1 Woche lang haltbar. Paprika kann roh, in Kombination mit anderem Gemüse verzehrt oder geschmort, gekocht oder gefüllt werden.

Die Nährwerte pro 100 g

20 kcal (84 kJ);

1,2 g Eiweiß;

0,3 g Fett;

2,9 g Kohlenhydrate (0,2 BE);

3,6 g Ballaststoffe

und circa 150 mg Vitamin C.

Grüne Bohnen-Champignon-Pfanne mit Schinken und Ebly

Zutaten: für 2 Personen

  • 1 Dose Grüne Bohnen
  • 1 Zwiebel
  • 1 El Gemüsebrühe
  • 1 rote Paprika
  • 1 kl. Dose Champignons
  • 1 Pck. Hähnchenkochschinken
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 Tl Kräuter der Provence
  • Salz
  • Pfeffer
  • 30 g Ebly pro Person

Die Zubereitung:

Die Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden, die Paprika waschen, Kerne und Trennhäutchen entfernen und ebenfalls in Würfel schneiden. Schinken würfeln.

Wasser  in einem Kochtopf geben, den Löffel Gemüsebrühe hinzufügen, wenn die Brühe kocht den Ebly hinzugeben, kurz aufkochen lassen, dann Flamme ganz klein drehen, und den Ebly ca. 12 Minuten köcheln lassen.

Kokosöl erhitzen, die Zwiebelwürfel glasig dünsten, Paprika und Pilze dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Kräutern der Provence würzen.

Die Bohnen in ein Sieb geben und abtropfen lassen, dann in die Pfanne geben, den Schinken zuletzt zugeben, alles zusammen kurz weiter braten. Den Ebly in einem Sieb abgießen und zusammen  mit dem Gemüse auf einem Teller anrichten und  servieren.