Tomaten-Nektarinen Salat

Zutaten für 2 Personen:

300 g kleine Tomaten

2 reife Nektarinen

125 g Mascarpone

1 Tl abgeriebene Bio-Zitronenschale

1 El Zitronensaft

Salz

14 Tl Zucker

2 El Olivenöl

Pfeffer

2 Stiele Basilikum (optional)

Zubereitung:

Tomaten putzen und in Scheiben schneiden. Nektarinen vierteln, entsteinen und in Spalten schneiden. Auf einer Platte anrichten.

Mascarpone mit Zitronenschale verrühren. Zitronensaft, Salz, Zucker, und Olivenöl kräftig verrühren und über die Tomaten träufeln. Mit Pfeffer bestreuen. Ricotta mit einem Löffel als Nocken darauf verteilen. Wer möchte kann Basilikumblättchen abzupfen und über den Salat streuen.

Nährwerte pro Portion:

250 kcal

Kohlenhydrate: 12 g

Eiweiß: 7 g

Fett: 18 g

Thunfischsalat mit Ei und Tomate

Zutaten für 1 Portion:

1 Dose Thunfisch

100 g Salat

2 Eier

10 grüne Oliven, entsteint

5 – 6 Cherrytomaten

2 EL Olivenöl

Muskat

Meersalz

Pfeffer

Zubereitung:

Eier in einem Topf mit Wasser bedeckt 8 – 10 Minuten hart kochen • Salatblätter waschen und in der Salatschleuder trocknen • Salatblätter dann in Stücke zupfen oder schneiden.

Tomaten waschen, abtropfen lassen und halbieren • Oliven je nach Größe halbieren • Salat auf einen Teller geben, Olivenöl darüber träufeln und Tomaten und Oliven auf dem Salat verteilen.

Thunfisch abtropfen lassen und portionsweise über den Salat geben • Eier schälen und vierteln • Eier zum Salat geben und diesen mit frisch geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen.

Nährwerte für 1 Portion:

Energie: 571

Kohlenhydrate: 7 g

Eiweiß: 54 g

Fett: 37 g

 

Pilze, Kohl und Tomaten eine kleine Warenkunde

Pilze
Pilze – lecker, kalorienarm und vielseitig

Sind Pilze eigentlich Gemüse? – Nein! Genau genommen sind sie eine ganz eigene Spezies, die sich biologisch zwischen Pflanzen und Tieren einreiht. Pilze haben sogar ein kleines Skelett. Das ist allerdings kein festes Gerüst, sondern ein dynamisches Struktur-Geflecht. Wir kennen Pilze in vielen verschiedenen Varianten – als hartnäckigen Schimmelpilz oder lästigen Fußpilz. Lieber sind uns natürlich die leckeren Speisepilze. Sie verfeinern Suppen und Saucen, schmecken aber auch gebraten zu Fleisch oder im Salat. Es gibt viele, zum Teil sehr seltene essbare Pilze. Hierzulande zählen Champignons, Pfifferlinge, Steinpilze und Austernpilze zu den beliebtesten Sorten.

Champignons
Champignons (auch Egerlinge genannt) sind unsere beliebtesten Speisepilze. Rund 1,5 kg davon verspeist jeder Bundesbürger pro Jahr. Es gibt viele Champignon-Sorten, darunter sogar giftige. Am bedeutendsten für unsere Ernährung ist jedoch der zweisporige Zucht-Champignon, der weltweit angebaut wird. Wild wächst er auf Komposthaufen und an Waldrändern. Ursprünglich nur auf der Nordhalbkugel beheimatet, wurde er bereits im 17. Jahrhundert in Frankreich kultiviert.

Zucht-Champignons sind in verschiedenen Größen und Farben erhältlich. Der weiße Champignon ist sehr mild im Geschmack, der braune schmeckt aromatischer. Aufgrund seiner Farbe und der etwas festeren Konsistenz wird er auch Steinchampignon genannt. Champignons kann man roh im Salat oder gebraten zu Fleisch, Kartoffeln, Nudeln oder Gemüse-Gerichten verzehren. Eingelegt in köstlichem Kräuter-Öl sind sie länger haltbar. Zu 91 Prozent bestehen sie aus Wasser und enthalten kaum Kalorien. Ihr Vitamin- und Mineralstoffgehalt macht sie zu einem gesunden Lebensmittel, das für die figurbewusste Ernährung gut geeignet ist.

100 g Champignons enthalten:
16 kcal (66 kJ); 2,7 g Eiweiß; 0,3 g Fett; 0,6 g Kohlenhydrate (0,05 BE); 390 mg Kalium; 4,7 mg Niacin; 2100 µg Pantothensäure und 520 µg Zink.

Pfifferlinge
Als erster Wildpilz des Jahres erfreut sich der Pfifferling besonderer Beliebtheit. In hiesigen Breiten finden wir ihn zwischen Juni und Oktober in Laub- und Nadelwäldern. Doch Augen auf beim Kauf: die Pilze sollten eine leuchtende, goldgelbe Färbung besitzen, unbeschädigte Hüte, keine dunklen Stellen oder trockene Stielenden aufweisen. Während die dunklen Stellen durch Feuchtigkeit entstehen, deuten trockene Stielenden auf eine längere Lagerung und damit Nicht-Frische der Pfifferlinge hin.

Bei der Zubereitung ist zu beachten, dass Waschen Pfifferlingen (wie allen Pilzen) nicht gut tut, da sie dadurch schwammig und geschmacklos werden. Schmutz sollte mit einem Pinsel oder Küchentuch entfernt werden. Nur in sehr hartnäckigen Fällen sollte man mit Wasser arbeiten. Dann auch nur sehr kurz. Wichtig ist es, die Pfifferlinge danach gut trocken zu tupfen. Ansonsten müssen nur die Stielenden entfernt werden, sowie eventuell vorhandene feuchte (dunkle) Partien.

Zu guter Letzt sind Pfifferlinge auch noch kalorienarm und reich an Beta-Carotin, Niacin und Eisen. Allerdings können sie Schwermetalle wie Cadmium einlagern, weshalb der Verzehr laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) nur bei etwa 250 g pro Woche liegen sollte.

100 g Pfifferlinge enthalten:
15 kcal (63 kJ); 2,4 g Eiweiß; 0,5 g Fett; 0,2 g Kohlenhydrate (knapp 0,02 BE); 217 mg Vitamin A; 2,1 µg Vitamin D und 650 µg Zink.

Steinpilze
Steinpilze gehören wie Maronen (Braunkappen) zur Familie der Dickröhrlinge. Ihr Fruchtkörper gliedert sich in einen dicken, weißlichen Stiel und einen braunen Hut. Es gibt verschiedene Steinpilzsorten, die alle essbar sind. Am beliebtesten ist der Gemeine Steinpilz (auch Herrenpilz oder Fichten-Steinpilz genannt). Er ist in weiten Teilen Europas, Nordamerikas und Asiens verbreitet, wächst aber auch in Marokko und Mexiko.

Der Name Steinpilz rührt nicht etwa vom Wachstum auf steinigem Boden her, sondern ist auf das im Vergleich zu anderen Pilzen feste Fleisch bezogen. Seine Festfleischigkeit und sein aromatischer Geschmack machen ihn zu einem der beliebtesten Speisepilze. Er schmeckt gebraten, geschmort, getrocknet oder in Essig eingelegt. Steinpilze verfeinern Suppen und Saucen und passen zu vielen deftigen Gerichten. Sie enthalten viel leicht verdauliches Eiweiß sowie wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

100 g Steinpilze enthalten:
27 kcal (113 kJ); 5,4 g Eiweiß; 0,4 g Fett; 0,5 g Kohlenhydrate (knapp 0,04 BE); 3,1 µg Vitamin D; 2700 µg Pantothensäure und 187 µg Selen.

Austernpilze
Austernpilze gehören zu den Seitling-Gewächsen und werden in vielen Ländern der Erde kultiviert. Jährlich werden weltweit mehrere Millionen Tonnen Austernpilze geerntet und verkauft. Zusammen mit Zucht-Champignons und asiatischen Shiitake-Pilzen gehören Austernpilze zu den am häufigsten verzehrten Pilzen.

Austernpilze wachsen auch wild – in Deutschland besonders gern an den Stämmen und dickeren Ästen von Rotbuchen. Am wohlsten fühlen sie sich bei Temperaturen zwischen 16 und 18 °C. Für die Fruchtbildung sind jedoch Temperaturen unter 11 °C notwendig. Es handelt sich um Winterpilze. Vor allem junge Austernpilze sind im Geschmack angenehm aromatisch. Ältere Pilze werden zäh und schmecken muffig. Austernpilze bieten eine große Vielfalt gesunder Vitalstoffe, darunter Magnesium, Zink, Kupfer, Mangan und B-Vitamine. Wichtig sind auch die sogenannten Mykosterine. Sie helfen, den Cholesterinspiegel zu regulieren.

100 g Austernpilze enthalten:
11 kcal (47 kJ); 2,3 g Eiweiß; 0,2 g Fett; 0,0 g Kohlenhydrate (keine BE); 10 mg Niacin; 866 µg Zink und 158 µg Mangan.

Kohl

Kohl – verschiedene Sorten Blumenkohl, sein „grüner“ Zwillingsbruder Romanesco, Brokkoli, Kohlrabi, Grünkohl, Rotkohl, Weißkohl, Chinakohl, Rosenkohl, Wirsing sowie einige weitere Sorten gehören – trotz ihres unterschiedlichen Aussehens – alle zur Familie der Kohlgemüse (Brassica oleracea). Die ersten drei sind Vertreter der Blütengemüse und haben einen gemeinsamen Urahnen: den wilden Kohl, der ursprünglich im Kaukasus und auf Zypern beheimatet war. Italienische Kreuzfahrer brachten die Urform der Kohlgemüse vor 400 Jahren in ihre Heimat. Von dort aus verbreiteten sich seine zahlreichen, in Italien gezüchteten Abkömmlinge über ganz Europa. Als Erinnerung an „italienische Zeiten“ wird heute für Blumenkohl in Österreich noch der Begriff „Karfiol“ verwendet, der sich vom italienischen „Cavolfiore“ ableitet.

Blumenkohl, Romanesco und Brokkoli sind keinesfalls gewöhnliche Kohlsorten. Interessanterweise verzehren wir nämlich ihre fleischig verwachsenen Blütenstiele und -knospen, die so genannte „Blume“. Diese hat dank der Kreativität italienischer Züchter immer neue Formen und Farben angenommen, so dass wir heute die unterschiedlichsten Arten von Blumenkohl und Brokkoli kennen. Eine besondere Form des Blumenkohls ist der zackenförmige Romanesco, der sich durch Lichteinfluss grün verfärbt hat. Dies geschieht, wenn die äußeren Hüllblätter die Blütensprossen nicht komplett umschließen.

Am beliebtesten sind bei uns nach wie vor der weiße Blumenkohl und der knackig-grüne Brokkoli. Wir genießen sie besonders gern mit Sauce Hollandaise, aber auch überbacken, gratiniert oder als Auflauf sind sie eine Delikatesse. Was viele nicht wissen: beide können auch roh verzehrt werden, beim Brokkoli zu den Röschen auch die kleinen, zarten Blätter und die Stängel. Doch Vorsicht: Jedes noch so köstliche Gemüse kann uns den Appetit verderben, wenn es „bewohnt“ ist. Man sollte Blumenkohl und Brokkoli deshalb vor dem Kochen eine halbe Stunde mit dem Strunk nach oben in Salz- oder Essigwasser legen. Das lässt Raupen und andere Insekten herauskriechen!

Damit Blumenkohl und Brokkoli so richtig gut schmecken, sollten sie möglichst rasch verzehrt werden. Sie lassen sich nämlich nur schlecht lagern, im Gemüsefach des Kühlschranks sind sie maximal 2 Tage haltbar. Eine längere Lagerung ist allenfalls bei Temperaturen von 0-1° C bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit möglich. Wichtig: Äthylen lässt Blumenkohl vorzeitig verderben. Er darf deshalb nicht zusammen mit Obst und Gemüse gelagert werden, die dieses Reifegas ausscheiden, d. h. mit Tomaten, Äpfeln oder Zitrusfrüchten.

Blumenkohl und Brokkoli sind nicht nur köstlich-lecker, sondern auch reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Besonders der Brokkoli ist ein wahres „Gesundheitsgemüse“ – schon 100 g Brokkoli decken den täglichen Bedarf an den Vitaminen A, C und K. Er enthält zudem viel Niacin und Pantothensäure, sowie Kalium, Calcium und Eisen. Auf Grund seines hohen Gehalts an sekundären Pflanzenstoffen zählt Brokkoli heute zu den wichtigsten Gemüsesorten der natürlichen Krebsvorsorge und zur Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen. Als wichtigster sekundärer Pflanzenstoff gilt das Sulforphan, das im Zusammenspiel mit ca. 50 anderen sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralien den Brokkoli so wertvoll macht.

Der „große weiße Bruder“ Blumenkohl ist nicht ganz so reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie Brokkoli. Aber auch er liefert beträchtliche Mengen an den Vitaminen C und K, an Pantothensäure sowie Kalium. Durch ihren Ballaststoffgehalt wirken sich alle Blumenkohlarten und Brokkoli zusätzlich positiv auf unsere Verdauung aus.

Tomaten
Tomaten Die Tomate verdanken wir Christoph Columbus, der sie aus Amerika mitbrachte. Heute ist sie unser beliebtestes Gemüse. Neben den runden Kugeltomaten werden in unseren Gärten auch immer häufiger Fleischtomaten, Flaschentomaten und Kirschtomaten geerntet.

Tomaten versorgen uns mit reichlich Vitaminen und Mineralstoffen. Dazu kommt der hohe Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen. Vor allem dem farbgebenden Carotinoid Lycopin wird ein hoher Gesundheitswert zugeschrieben. Als natürliches Antioxidans schützt Lycopin Herz und Gefäße und hat darüber hinaus auch krebsvorbeugende Eigenschaften.

100 g Tomaten enthalten:
17 kcal (71 kJ); 1,0 g Eiweiß; 0,2 g Fett; 2,7 g Kohlenhydrate (0,2 BE); 1 g Ballaststoffe; 242 mg Kalium und 25 mg Vitamin C.

Ausführliche Informationen zu Tomaten:

Die Bezeichnung Tomate leitet sich von dem Namen „tomatle“ ab, den diese Frucht ursprünglich in ihren Heimatländern Peru und Mexiko trug. Christoph Columbus brachte die Tomate 1498 von seiner zweiten Reise mit nach Europa. Jahrhunderte lang wurde sie jedoch nur als Zierpflanze bewundert, da sie zunächst als giftig galt. Wie man heute weiß, trifft dies aber nur auf die unreifen Tomaten zu, die die Substanz Solanin enthalten. Außerdem wurde der Tomate nachgesagt, sie würde Liebeswahn hervorrufen, was ihr den Beinamen „Liebesapfel“ eintrug.

In Deutschland ist die Tomate erst seit der Zeit des ersten Weltkrieges so richtig beliebt. Heute ist die scharlachrote Frucht aus der deutschen Küche nicht mehr wegzudenken. Dementsprechend hoch ist auch ihr Verbrauch: mit 17,5 kg pro Kopf und Jahr steht sie unantastbar an der Spitze unserer Gemüse-Hitliste.

Und das aus gutem Grund: Tomaten sind nicht nur sehr schmackhaft, sondern auch nährstoffreich. Sie versorgen uns mit zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen, insbesondere mit Vitamin C (25 mg pro 100 g Tomaten) und Kalium. Tomaten gehören außerdem zu den kalorienärmsten Gemüsesorten, 100 g dieser Früchte enthalten nur 17 kcal (73 kJ). Somit eignet sich die Tomate auch hervorragend für die leichte Küche.

Die Tomate darf auch in keiner Hausapotheke fehlen. Ihre Säuren wirken appetitanregend und kurbeln die Bauchspeicheldrüsentätigkeit an. Außerdem wirkt Tomatensaft entwässernd und blutdrucksenkend. Die allabendlich genossene Tomate sorgt für entspannte Nerven und ruhigen Schlaf. Darüber hinaus dient der rote Farbstoff der Tomaten, das Lycopin, in unserem Körper als Radikalfänger und ist somit als wirksames Krebsschutzmittel anzusehen.

Tomatenpflanzen sind einjährige Nachtschattengewächse, die bis zu 1,50 m groß werden können. In der Türkei und Italien wird aber auch eine niedrig wachsende, stark verzweigte Tomatenpflanze kultiviert, ihre Früchte sind mit grünen Zweigen als Busch- oder Strauchtomaten auf dem deutschen Markt erhältlich.
Tomaten können ihrer Farbe nach von gelb über orangerot bis hin zu violett variieren, im Handel gibt es aber fast ausschließlich scharlachrote Tomaten.

Nach ihrer Form und Größe werden vier Tomatensorten unterschieden:

Kugeltomaten:

unsere „normalen“ Tomaten. Kugeltomaten sind nach wie vor die beliebteste Handelssorte. Ihrer Form nach sind sie rund oder hochrund.

Fleischtomaten:

werden auch „gerippte“ Tomaten genannt. Fleischtomaten sind wesentlich größer und schwerer als Kugeltomaten und enthalten 5 oder mehr Fruchtkammern. Sie erfreuen sich wachsender Beliebtheit, da sie süßer als die üblichen Tomaten sind und weniger Fruchtsäuren enthalten. Außerdem sind sie kernarm.

Flaschentomaten:

sind in der Schweiz auch als Peretti-Tomaten oder in Italien als Roma- oder San Marzano-Type bekannt. Diese länglichen, flaschen- oder birnenförmigen Tomaten werden nur im Mittelmeerraum angebaut. Sie finden immer mehr Freunde, da sie sehr süß und aromatisch sind und obendrein nur wenige Samen enthalten. Dabei sind sie dickfleischig und lassen sich sehr gut schälen.

Kirsch-Tomaten:

heißen auch Cherry-, Cocktail- oder Partytomaten. Diese maximal 2,5 cm großen Minitomaten weisen wahrscheinlich die größte Ähnlichkeit mit der südamerikanischen Urform auf. Sie sind süßer als herkömmliche Tomaten und sind sehr beliebt als Garnitur oder Partysnacks.

Anbau in Deutschland:

Heimische Tomaten aus Freilandanbau sind in der Zeit von Juli und Oktober auf dem deutschen Markt erhältlich. Sie werden hauptsächlich im Rheinland um Bonn, in der Pfalz und in Vierlande bei Hamburg angebaut. In der Vergangenheit hat es häufig witterungsbedingte Ernteschwankungen gegeben, deshalb werden Tomaten heute maßgeblich unter Glas angebaut. Sie kommen bereits im April in den Handel. Insgesamt ist der deutsche kommerzielle Tomatenanbau verglichen mit dem europäischen Ausland von sehr geringem Umfang, er deckt nur etwa 5 % des tatsächlichen Bedarfs. Allerdings wird die deutsche Produktion auch kräftig durch Hobbyanbau verstärkt, denn die Tomate erfreut sich bei Heimgärtnern sehr großer Beliebtheit!

Hauptlieferländer:

Tomaten sind das ganze Jahr über im deutschen Handel erhältlich. Hauptlieferländer sind vor allem die Niederlande (ca. 50 %), Frankreich, Spanien sowie die kanarischen Inseln, die unsere Versorgung insbesondere in den Wintermonaten sichern. Je nach Jahreszeit finden wir auf dem deutschen Markt aber auch Tomaten aus Belgien, Italien und etwa 15 weiteren Staaten.

Pro-Kopf-Verbrauch:

Die Tomate steht bei uns auf der Gemüse-Hitliste ganz oben, das zeigt auch der Verbrauch: Bundesbürger verbrauchen durchschnittlich 17,5 kg Tomaten pro Kopf und Jahr. Damit ist die Tomate mit Abstand das am meisten verzehrte Gemüse.

Haltbarkeit und Lagerbedingungen:

Tomaten lagert man am besten bei 10 – 12° C, sie sind dann etwa 2 Wochen lagerfähig. Halbreife Tomaten mit erst einsetzender Rotfärbung müssen bei höheren Temperaturen (12 – 15° C) gelagert werden, damit sie noch nachreifen können. Tomaten sind sehr kälteempfindlich. Man sollte Tomaten deshalb niemals im Kühlschrank aufbewahren, da sie dadurch erheblich an Aroma verlieren. Reife Tomaten scheiden das Reifegas Ethylen aus. Blumenkohl, Gurken, Zucchini, aber auch viele Obstsorten reagieren auf Ethylen mit einer vorzeitigen Reife. Sie sollten daher nicht zusammen mit Tomaten gelagert werden.

Inhaltsstoffe:

Tomaten gehören zu den kalorienärmsten Gemüsesorten, 100 g dieser Früchte enthalten nur 17 kcal (71 kJ). Somit eignet sich die Tomate auch hervorragend für die Diätküche. Zusätzlich enthält sie viele Vitamine und Mineralstoffe, insbesondere Vitamin C (25 mg pro 100 g Tomaten) und Kalium. Der Gehalt ist allerdings stark von der Anbauart abhängig: Bei Treibhausanbau oder sterilisierter Anbauerde enthält die Tomate weit weniger wertvolle Inhaltsstoffe.

Wissenswertes:

Im unreifen Stadium enthalten grüne Tomaten die giftige Substanz Solanin, die in hoher Dosis Kopfschmerz, Erbrechen, Durchfall und eine trockene Haut verursacht. Beim Reifeprozess der Tomate wird es abgebaut, so dass die gereiften roten Früchte bedenkenlos verzehrt werden können. Allerdings sollte beim Verzehr von Tomaten der grüne Strunk entfernt werden.

Die Tomate ist nicht nur sehr schmackhaft, sondern darf auch in der Hausapotheke nicht fehlen. Die Säuren der Tomate wirken appetitanregend und aktivieren Magen und Bauchspeicheldrüse. Außerdem wirkt Tomatensaft entwässernd sowie blutdrucksenkend. Die allabendlich genossene Tomate sorgt für entspannte Nerven und ruhigen Schlaf. Der rote Farbstoff der Tomaten, das Lycopin, gehört in die Klasse der Carotinoide. Als solcher dient er in unserem Körper als Radikalfänger und ist somit als wirksames Krebsschutzmittel anzusehen.

Vegetarisch gefüllte Zucchini mit Ebly

Zutaten für 2 Portionen:

1 Zucchini (ca.150 – 200 g)
75 g Frischkäse
50 g Champignons
½ kleine Zwiebel
½ Knoblauchzehe
40 g geriebenen Cheddarkäse oder Gouda
Salz und Pfeffer
60 g Ebly

Zubereitung:

Als erstes wird die gewaschene Zucchini der Länge nach halbiert und mit einem Löffel ausgehöhlt.

Das ausgehöhlte Fruchtfleisch muss anschließend ganz fein gehackt werden. Außerdem kommen noch ganz fein gehackte Champignons, Zwiebeln und Knoblauch in die Füllung, sowie Frischkäse, Salz und Pfeffer.

Wenn alle Zutaten gut miteinander vermengt sind, kann die Füllung auch schon in den ausgehöhlten Zucchinihälften verteilt und glatt gestrichen werden. Am besten werden sie anschließend in eine leicht gefettete Auflaufform gelegt, mit geriebenem Cheddar oder Gouda bedeckt und danach bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) 20 – 25 Minuten gebacken.

Als Beilage passen übrigens gekochter Reis oder frisches Baguette oder Ebly super gut dazu.

Für die Shoarma Baharat Soße:

1/2 Zwiebel
1/2 Knoblauchzehe
1 Kaffeetasse passierte Tomaten
150 ml Kochsahne
Salz, Pfeffer
Scharfe rote Currypaste nach Geschmack
Shoarma Baharati

Gewürfelte Zwiebel anbraten, Knoblauch hinzufügen und mit anbraten (Achtung der Knoblauch darf nicht dunkel werden, dann schmeckt er bitter).

Das ganze mit den pürierten Tomaten und der Sahne ablöschen, und kurz aufkochen.

Mit den Gewürzen und der Currypaste abschmecken, leicht köcheln lassen, bis die Soße etwas dicklich ist, dann vom Herd nehmen.

Zum Schluß die Zucchinihälften auf Teller zusammen mit dem Ebly anrichten, die Soße darüber verteilen und mit ein bisschen Petersilie garnieren.

Für Diabetiker hat das Essen incl. Ebly einen Wert von ca. 1,5 BE/KE

Guten Appetit! 😀